In Lögow gibt es eine sehr alte Feldsteinkirche. Eine
genaue Datierung der Erbauung ist, bedingt durch fehlende Unterlagen
nicht möglich. Einzig der Baustil, die Bauart und die verwendeten
Materialien lassen den Schluss zu, das die Kirche im 14. Jahrhundert
erbaut ist. Aufzeichnungen, welche bei der Öffnung der Turmkugel
im September 2002 gefunden wurden, weisen bereits auf die Entstehung im
12. Jhd. hin. Sie hat aber eine wechselvolle Geschichte hinter sich
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...Nach Notizen des Patrons Kaspar von Zieten in einer alten
Agende lag 1639 ein ganzes Regiment kaiserlicher Reiter unter Oberst
Junge und Oberstleutnant Hund in Lögow, die beim Abzuge Haus und
Hof des Kaspar Joachim von Hacke und alle Bauernhöfe an der Seite
bis an Hans Brandes Hof verbrannten.
Die Einwohner flüchteten vor den Soldaten nach Wusterhausen, wo
sie teils verhungerten, teils an der Pest starben.
1640 musste der Pfarrer Thomas Gerhard abziehen, da er keinen Unterhalt
mehr fand. Die ausgebrannte Kirche war als Pferdestall benutzt,
später noch musste sie der Pfarrer als Scheune benutzen und darin
dreschen lassen.
Völlig wurde sie erst unter Friedrich dem I. wiederhergestellt. Aus die "Herrschaft Neuruppin...." 1925 |
| Der Kirchturm wurde 2002 saniert. Dies war notwendig geworden, da erhebliche, bauliche Mängel die Standfestigkeit und Sicherheit des Turmes stark einschränkten. Daher durften seit Jahren die Glocken nicht mehr geläutet werden. Mit finanzieller Hilfe von vielen Seiten und natürlich durch die Arbeit des Architektenbüro Dünkel (Berlin) und der handwerklichen Leistung verschiedner Gewerke war es möglich, das nach über 50 Jahren Stille endlich wieder alle Glocken ihren vollen Klang seit dem 15.Dezember 2002 über Lögow schicken können. Besonders erfreulich war anlässlich der Glockenweihe der Besuch von 3 Mitgliedern der Partnergemeinde des Pfarrsprengels Lögow, aus Ichenheim, Dundenheim und Schutterzell |